Nach dem folgenschweren Hauseinsturz in Görlitz, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren, haben Polizei und Staatsanwaltschaft zwei Tatverdächtige festgenommen. Nach Angaben der Ermittler besteht der Verdacht, dass die Männer bereits am 18. Mai Rohrleitungen in dem Gebäude beschädigt oder manipuliert haben könnten.

Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit davon aus, dass austretendes Gas in der Folge zu der verheerenden Explosion und dem Einsturz des Wohnhauses geführt haben könnte. Die beiden Männer stehen im Verdacht, durch einen mutmaßlichen Buntmetalldiebstahl die Ursache für die Tragödie gesetzt zu haben.

Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge sowie wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Beide Tatverdächtigen befinden sich nach Angaben der Polizei bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Ablauf der Ereignisse dauern weiterhin an.